Evangelisch-reformierte Kirche in Hamburg

Wir über uns

„Reformiert – anders evangelisch“

Die Reformierte Kirche ist Kirche Jesu Christi wie alle christlichen Kirchen. Aber sie unterscheidet sich von Kirchen mit hierarchischem Aufbau. Sie ist keine Amtskirche, sondern Kirche von unten, Gemeindekirche  mit einer gleichsam demokratischen Verfassung, geleitet von auf Zeit gewählten Laien.

Das „reformierte Bekenntnis“ fußt auf dem „Heidelberger Katechismus“, der Barmer Erklärung und weiteren Bekenntnisschriften . Johannes Calvin und Ulrich Zwingli sind die Reformatoren im 16. Jahrhundert, denen die Reformierte Kirche ihren Ursprung verdankt.

Die Evangelisch-reformierte Kirche in Hamburg bietet den reformierten Christen in der Metropolregion Hamburg eine kirchliche Heimat. Sie betreut nicht nur die Reformierten im Stadtgebiet Hamburg, sondern auch die verstreuten Reformierten in einem Gebiet etwa zwischen Stade und Kiel und dies z.Zt. mit einer Pastorin und zwei Pastoren. Mit ihrem Gemeindezentrum in der Ferdiunandstraße gehört sie neben den Hauptkirchen mit ihrer zentralen Lage zu den Innenstadtkirchen. Die örtlich nächsten Gemeinden der Evangelisch-reformierten Kirche befinden sich in Lübeck/Schleswig-Holstein, Lüneburg/Niedersachsen und Bützow/Mecklenburg-Vorpommern. GottesdiensteDiakonie und Jugendarbeit sind die wesentlichen Aufgaben, die die Evangelisch-reformierte Kirche in Hamburg wahrnimmt.

Die Reformierten in Hamburg blicken auf eine 400-jährige Geschichte in der Hansestadt zurück. Englische, niederländische und deutsche Kaufleute sowie französische Flüchtlinge behaupteten ihren reformierten Glauben in drei selbständigen Gemeinden in Hamburg und Altona gegenüber der sonst streng lutherischen Geistlichkeit. Erst 1976 kam es zur Fusion der drei Gemeinden unter einem gemeinsamen Kirchenrat. Am 1.Januar 2012 hat sich die Evangelisch-reformierte Kirche in Hamburg mit der Evangelisch-reformierten Landeskirche mit Sitz in Leer zusammengeschlossen und ist nun unter Beibehaltung ihres Namens Gemeinde der Landeskirche.

Die rund 3.200 Mitglieder feiern Gottesdienst in den Gemeindezentren Ferdinandstraße 21/Nähe Hauptbahnhof und in der Palmaille 2/Altona sowie in der Kapelle des Altenhofs am Winterhuder Weg. Das Gemeindezentren in der Ferdinandstraße ist 2011 erweitert und modernisiert worden. Den Eingangsbereich schmücken die von der Ateliergemeinschaft Lönne/Neumann entworfenen farbigen Glasfenster mit den 10 Geboten. Im Altonaer Kirchraum feiert die Gemeinde das Abendmahl – der alten reformierten Tradition folgend – sitzend an einem Holztisch.

In beiden Gemeindezentren findet jeweils sonnabends ein „Frühstück für alle“ statt. Diakonisches und sozialgesellschaftliches Handeln prägt das Gemeindeleben nachhaltig. Das Herzstück der Diakonie ist der Altenhof in Winterhude, Pflege- und Wohnheim mit Kapelle und Garten im Innenhof. Die Gemeinde verfügt zusätzlich über einen Ambulanten Pflegedienst und Hospizbesuchsdienst.

Die Beschäftigung mit der Bibel – auch im Dialog mit Literatur und Kunst – ist der Gemeinde wichtig. Regelmäßig finden Bibel- und Gesprächsgruppen statt. Außerdem laden die Capella reformata, und der Gospelchor zum Mitsingen ein. Die Jugendreferentinnen gestalten unterschiedliche Projekte mit Kindern und Jugendlichen. Einmal im Monat ist Kindergottesdienst.. Die insgesamt drei Seelsorgebezirke werden von einer Pastorin und zwei Pastoren betreut. Die Gemeinde engagiert sich ökumenisch in der Hafencity sowie in der Arbeitsgesmeinschaft christlicher Kirchen. Sie unterstützt Friedensprojekte in Israel und Palästina und pflegt partnerschaftliche Beziehungen zu Gemeinden in Südafrika und Weissrussland. Beliebte Treffpunkte vieler Gemeindeglieder sind auch die eigenen Ferienhäuser am Ratzeburger See und auf Amrum, in denen das ganze Jahr über Freizeiten angeboten werden. Wir freuen uns, Sie dort oder beim Kaffee nach dem Gottesdienst kennen zu lernen!