Evangelisch-reformierte Kirche in Hamburg

Gott trifft Mensch: Karl-Barth-Jahr 2019

Ein Karl-Barth-Jahr erinnert an den am 10. Dezember 1968 verstorbenen Theologen, der als Kirchenvater des 20. Jahrhunderts gilt. Achim Detmers, Generalsekretär des Reformierten Bundes und Initiator dieses Themenjahrs, erhofft sich eine „Wiederentdeckung der radikalen Fragen, mit denen Barth Kirche und Theologie aufgemischt hat und bis heute herausfordert“.

Der reformierte Schweizer Theologe Barth hat seit den 1920er Jahren als akademischer Lehrer Generationen evangelischer Theologinnen und Theologen geprägt. Er gilt als Hauptautor der Barmer Theologischen Erklärung von 1934, die dem Eindringen des Nationalsozialismus in die Evangelische Kirche scharf widersprach. In der Zeit des Kalten Krieges engagierte er sich für eine Versöhnung der Völker in Ost- und Westeuropa und erhob seine Stimme gegen die Wiederbewaffnung beider deutscher Staaten und gegen die atomare Aufrüstung. Barths Werk findet bis heute international große Beachtung.

Auch unsere Gemeinde würdigt Karl Barth und diskutiert seine Theologie.

Geplant sind u.a. eine Ausstellung sowie eine Vortragsreihe. Details bietet der Beitrag von Pastor Dr. Reiner Kuhn im aktuellen Gemeindeblatt (S. 14).

Informationen zu Karl Barth finden Interessierte u.a. auf der Website zum Karl-Barth-Jahr. Empfehlenswert sind auch das Interview mit der Barth-Biografin Prof. Dr. Christiane Tietz in der Mediathek des Deutschlandfunk sowie weitere Beiträge dort.

Das Barth-Jahr ist eine Veranstaltung des Reformierten Bundes. Der Reformierte Bund ist der Dachverband der etwa 1,5 Millionen reformierten Gemeindeglieder in Deutschland. Kooperationspartner sind neben der Union Evangelischer Kirchen (UEK) auch die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und der Schweizerische Evangelische Kirchenbund (SEK).


  1. Februar 2019
    07
    1. Zwischen Bild und Wort: Orthodoxe und Reformierte begegnen sich – Ökumenisches Forum, Shanghaiallee 12

      Pastor Dr. Reiner Kuhn (Evangelisch-reformierte Kirche) im Gespräch mit Diakon Milutin Maric (Serbisch-orthodoxe Kirche) – Veranstaltungsflyer mit weiteren Informationen